Figurenspiel "Gevatter Tod"

"Ich bin der Tod, der alle gleichmacht." Da sprach der Mann:
"Du bist der Rechte, du holst den Reichen wie den Armen ohne Unterschied, du sollst mein Gevattersmann sein."

"Gevatter Tod" nennt sich ein bekanntes Märchen der Gebrüder Grimm, das die Stiftung mission:menschlich in einer Aufführung des Stuttgarter Rock- und Figurentheaters am Donnerstag, 10. Mai 2012, um 19.30 Uhr in der Kulturkirche St. Stephani, Stephanikirchhof 8, präsentiert.

In dem Märchen Gevatter Tod bestellt ein armer Mann den Tod als Paten für seinen Sohn. Dieser wird dank des Todes ein klarsichtiger, berühmter Arzt. Doch als der Mediziner ihn zweimal versucht hinters Licht zu führen, verwirkt er damit sein eigenes Leben und muss sterben.

Das Rock- und Figurentheater aus Stuttgart hat das Märchen eindrucksvoll in Szene gesetzt und ein atmosphärisch dichtes Figurentheaterstück daraus geschaffen. Mit faszinierend einfachen wie ansprechenden Mitteln erweckt das Theaterduo aus Christel Johanna Witte und Reinhard Hofmann die Märchenfiguren zum Leben – und lässt sie wieder sterben. Eine Aufführung, die unter die Haus geht.

Eintritt: 10/6 Euro.

Das Figurenspiel ist Teil des Rahmenprogramms der Ausstellung
"Kunst trotz(t) Demenz" vom 18. April bis 30. Mai 2012 in der Kulturkirche St. Stephani, Stephanikirchhof 8.